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By Bigboy - He has been in 3DX since August 25, 2020, and a real DJ since 1980.
First things first: many of you know me and also the Schoppstall. We are all here to have and spread fun in one way or another, and what I am sharing now is my own opinion and perspective on everything! But I find the trend emerging in the game very critical, which is why I simply have to say it! Because many of the old clubs and club owners quit for that exact reason!
There are more and more clubs opening. That is normal and actually a nice thing. 3DX is developing and growing, but unfortunately many simply don't know how it works and how to run a club properly. And if things don't work out right away, they start bringing in dance groups. Unfortunately not just one, no, it has to be four or six to artificially inflate the visitor numbers.
Does it really have to be like this??? Small new clubs have almost no chance anymore to become known and possibly popular. Opening several days during the week is also a thing in itself. The Schoppstall is only open once or at most twice a week. I'm often asked: "Big, why only once a week for the oldies party? We always look forward to it so much." Well, they've already given themselves the answer to that question! Plus: the Schoppstall doesn't have and will never have partner clubs. We have many friendly clubs with whom we like to do events together. And anyone who knows me also knows that we are happy to support whenever someone needs help or assistance.
Yes, the Schoppstall opened for the first time on September 29, 2020. The first real party was with Kuschelrock and it was on a Tuesday. Over all these years, a dance group was at our place only a single time, and that was at our wedding. I have nothing against dance groups. It's a good community idea or for friends, but dance groups shouldn't be used to artificially inflate visitor numbers.
Now that we're on the subject, why on earth do you have to make entire sets out of AI music? There is so much music. From the 80s alone, there are hundreds of songs ranked each year in the commercial charts or the British or American charts. Unfortunately, there are no exact figures on music tracks up to 1980, as local productions, small-label releases, and unreleased tapes were never centrally recorded back then. But it is estimated that around 40,000 songs were released in the 1980s. Do you really have to resort to AI songs?
I realize AI is here and will stay. I use it occasionally myself. For DJ drops or e.g. personalized birthday songs it's great, but do you really have to create whole sets out of it???
Here are a few key figures for you:
In 2013: The number of AI-generated songs was negligibly low.
In 2026: AI music is generated every second. Data from streaming services like Deezer shows that up to 44% of all daily music uploads are fully AI-generated. The trend is rising sharply! On that platform alone, this corresponds to around 75,000 to 90,000 new AI songs per day. A single large provider like Suno currently generates around 7 million songs daily! And they all sound like they're being played by the same dying toaster!
Estimates and Context
Releases per year: Historical estimates from the music industry assume that in the 1960s, an estimated 5,000 to 10,000 albums (and correspondingly a multiple in single titles) were released worldwide per year on physical media. With the growth of the music industry in the 70s and 80s, this number rose significantly. Assuming an average of 10 tracks per album and tens of thousands of releases annually, the number of professionally produced and released songs across these three decades is estimated to be in the mid- to high six-figure range (meaning hundreds of thousands to a few million songs worldwide, counting all regional singles and B-sides).
Based on these numbers, I find it ridiculous that as a DJ you have to rely on AI music!!! Yes, it takes work to put together a good set... you don't always manage to do it, including myself!
A good club is defined first and foremost by a good room with good music and nice people!
If you feel offended or if the shoe fits, then wear it. Think about it!!!
Bigboy redet Klartext!
Bigboy ist jetzt seit dem 25.08.2020 in 3DX und echter DJ seit 1980.
Eines vorweg: viele von euch kennen mich und auch den Schoppstall. Wir sind alle hier, um auf die eine oder andere Art Spaß zu haben und zu verbreiten, und das, was ich jetzt von mir gebe, ist meine eigene Meinung und Sicht zu den ganzen Dingen! Aber ich finde die Entwicklung, die sich im Spiel abzeichnet, sehr kritisch, deswegen muss ich das einfach mal sagen! Denn viele von den alten Clubs und Clubbetreibern haben aus genau dem Grund aufgehört!
Es gibt immer mehr Clubs, die eröffnen. Das ist normal und eigentlich auch etwas Schönes. 3DX entwickelt sich und wächst, aber leider wissen viele einfach nicht, wie es geht und wie man einen Club richtig leitet. Und wenn es nicht gleich so läuft, dann geht es los mit Tanzgruppen. Leider nicht nur eine, nein es müssen vier oder sechs sein, um die Besucherzahlen künstlich hochzutreiben.
Muss das wirklich sein??? Kleine neue Clubs haben fast keine Möglichkeit mehr bekannt und womöglich beliebt zu werden. Auch das Öffnen in der Woche an mehreren Tagen ist so eine Sache für sich. Der Schoppstall hat nur noch einmal oder höchstens zweimal in der Woche geöffnet. Dabei werde ich oft gefragt: "Big, warum nur einmal in der Woche die Oldieparty? Wir freuen uns immer sehr drauf.” Tja, die Antwort auf die Frage haben sie sich schon selbst gegeben! Dazu kommt: der Schoppstall hat und wird auch nie Partnerclubs haben. Wir haben viele befreundete Clubs, mit denen wir gern Events zusammen machen. Und jeder, der mich kennt, weiß auch, dass wir gern unterstützen, wenn jemand Hilfe oder Unterstützung braucht.
Ja, der Schoppstall hat das erste Mal am 29.09 2020 aufgemacht. Die erste richtige Party war mit Kuschelrock und es war an einem Dienstag. Im Laufe all der Jahre war nur ein einziges Mal eine Tanzgruppe bei uns und das war bei unserer Hochzeit. Ich habe nichts gegen Tanzgruppen. Das ist ja eine gute Community Idee oder für Freunde, aber Tanzgruppen sollten nicht genutzt werden, um die Besucherzahlen künstlich hochzutreiben.
Genauso ist mir aufgefallen, dass immer mehr Events mit etlichen Tanzgruppen und Bands stattfinden... Warum??? Es geht doch um die Musik und die macht nur ein DJ, auch bei jeder “Band”. Bei uns stehen die DJs im Vordergrund und ihre Leistung, auch für die Zeit, die sie opfern, um die Sets vorzubereiten.
Jetzt, wo wir gerade beim Thema sind, wieso zum Teufel muss man ganze Sets aus KI-Musik machen? Es gibt so viel Musik. Allein aus den 80ern gibt es pro Jahr Hunderte platzierte Songs in den kommerziellen Hitparaden oder den britischen oder amerikanischen Charts. Leider gibt es keine genauen Zahlen über Musiktitel bis 1980, da damals die lokalen Produktionen, Kleinlabel-Veröffentlichungen und unveröffentlichte Tonbänder nie zentral erfasst wurden. Aber es wird geschätzt, dass in den 80er Jahren etwa 40.000 Songs veröffentlicht wurden. Muss man da wirklich auf KI-Songs zurückgreifen?
Dass KI nicht mehr wegzudenken ist, ist mir schon klar. Auch ich benutze ab und zu welche. Für DJ-Drops oder z.B. personalisierte Geburtstagssongs ist es super, aber muss man deswegen ganze Sets daraus erstellen???
Hier ein paar Kennzahlen für Euch:
Im Jahr 2013: Die Anzahl der KI-generierten Songs war verschwindend gering.
Im Jahr 2026: KI-Musik wird sekündlich generiert. Daten von Streaming-Diensten wie Deezer zeigen, dass bis zu 44 % aller täglichen Musik-Uploads vollständig KI-generiert sind. Tendenz stark steigend! Das entspricht allein auf dieser Plattform rund 75.000 bis 90.000 neuen KI-Songs pro Tag. Ein einziger großer Anbieter wie Suno generiert mittlerweile rund 7 Millionen Songs täglich! Und alle klingen wie von demselben sterbenden Toaster gespielt!
Schätzungen und Einordnung
Veröffentlichungen pro Jahr: Historische Schätzungen der Musikindustrie gehen davon aus, dass in den 1960er Jahren weltweit schätzungsweise rund 5.000 bis 10.000 Alben (und entsprechend ein Vielfaches an Einzeltiteln) pro Jahr auf Tonträgern erschienen. Mit dem Wachstum der Musikindustrie in den 70er und 80er Jahren stieg diese Zahl deutlich an. Geht man von durchschnittlich 10 Titeln pro Album und zehntausenden Veröffentlichungen jährlich aus, liegt die Zahl der professionell produzierten und veröffentlichten Songs über diese drei Jahrzehnte hinweg schätzungsweise im mittleren bis höheren sechsstelligen Bereich (also Hunderttausende bis wenige Millionen Songs weltweit, wenn man alle regionalen Singles und B-Seiten mitzählt).
Anhand dieser Zahlen finde ich es lächerlich, dass man als DJ auf KI-Musik zurückgreifen muss!!! Ja, es macht Arbeit, sich ein gutes Set zusammenzustellen… man schafft es nicht immer, auch ich nicht!
Ein guter Club zeichnet sich doch erstmal durch einen guten Raum mit guter Musik und netten Leuten aus!